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Verein

Ereignisreiches und anstrengendes Jahr für die Feuerwehr Troschenreuth

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Troschenreuth blickte der Erste Vorsitzende, Michael Wolf, auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Ein zentrales Projekt war der Anbau einer Fahrzeughalle, der die Vorstandschaft intensiv beschäftigte. Durch zahlreiche Arbeitsdienste und unkomplizierte Abstimmungen – auch digital – konnte das Projekt erfolgreich vorangetrieben werden. Besonders erfreulich war der Nettozuwachs auf 239 Mitglieder, wobei der Anstieg von 14 Kindern und Jugendlichen als eine der wichtigsten Errungenschaften für die Zukunft hervorgehoben wurde.
| Harald Saß

Das Vereinsjahr 2025 war auch von einer starken Präsenz im Dorfleben geprägt. Neben der aktiven Teilnahme an kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen, bei denen die Feuerwehr sowohl Absicherungen übernahm als auch musikalische Umrahmung durch die Feuerwehrkapelle bot, fanden auch eigene Feste statt. Besonders erfolgreich war das Grillfest, das mit einem Preisschafkopf kombiniert und von einem Böhmischen Abend begleitet wurde. Für 2026 steht bereits die offizielle Einweihung des Anbaus am 21. Februar im Kalender. Zudem sind die traditionellen Höhepunkte wie das Fronleichnamsfest mit Grillfest und der Christbaumverkauf mit Weihnachtsmarkt fest eingeplant.

Im Bericht des Ersten Kommandanten, Marco Neubauer, wurden die operativen Leistungen und Entwicklungen des Jahres 2025 vorgestellt. Die aktive Mannschaft umfasst nun 51 Feuerwehrleute, darunter 11 Damen und 40 Männer. Die Feuerwehr verfügt über 24 einsatzbereite Atemschutzgeräteträger, wobei ein besonderer Fokus weiterhin auf der Nachwuchsarbeit liegt – derzeit sind nahezu 50 Kinder und Jugendliche in der Feuerwehr aktiv.

Insgesamt wurden 49 Einsätze abgearbeitet, was eine geringere Zahl im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Jedoch waren mehrere schwere Unfälle Teil des Einsatzgeschehens. Die Gesamteinsatzzeit belief sich auf 1.912 Stunden. Ein zentraler Bestandteil der Einsätze war der vom Landkreis bereitgestellte Einsatzleitwagen (ELW), der 14-mal alarmiert wurde. Auch die Ausrüstung konnte weiter ausgebaut werden: Ein Tieflader und ein Teleskoplader wurden ausgeliefert, und für 2026 wird die Ankunft eines Logistik-Unimogs erwartet. Zahlreiche Feuerwehrleute haben hierfür bereits den Führerschein der Klasse CE sowie den Teleskopladerschein erworben.

Die Kinderfeuerwehr Troschenreuth blickt auf ein aktives Jahr 2025 zurück, mit insgesamt elf monatlichen Gruppenstunden. Die Teilnehmerzahl blieb konstant bei 33 Kindern, nachdem vier Kinder zur Jugendfeuerwehr gewechselt und ebenso viele neu aufgenommen wurden. Die Themen der Treffen reichten von grundlegenden Kenntnissen, wie dem Absetzen eines Notrufs und Erste Hilfe, bis hin zum Verhalten im Brandfall. Über die regulären Übungen hinaus gab es Kooperationen mit externen Partnern, darunter die Bergwacht Pottenstein und die Wasserwacht Auerbach. Auch am Feuerwehrfest nahm die Kinderfeuerwehr aktiv teil, indem sie Eis und Brot verkaufte, und sie besuchte das Fest in Büchenbach. Für 2026 ist die Teilnahme an der Kinderflamme sowie ein gemeinsamer Termin mit einer Rettungshundestaffel geplant.

Die Jugendfeuerwehr war ebenfalls sehr aktiv und besuchte verschiedene Stützpunkte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Beim Wissenstest erzielten die neun Jugendlichen, darunter fünf Mädchen und vier Jungen, gute Ergebnisse.

Die Feuerwehrkapelle war hauptsächlich in der Dorfregion aktiv und begleitete zahlreiche kirchliche Umzüge und Veranstaltungen, darunter das Neujahresböllern des Zimmerstutzenvereins. Höhepunkt des Jahres war der Böhmische Abend, der im Rahmen des jährlichen Grillfestes stattfand. Vier Blaskapellen aus der Region sorgten bis tief in die Nacht für beste Unterhaltung in der neuen Fahrzeughalle. Eventmanager Tobias Maul berichtete zudem von Auftritten in Bronn und Pegnitz, zuletzt bei der Aussendung der Sternsinger des Erzbistums Bamberg, die auch vom Fernsehen begleitet wurde.

Im Rahmen der Versammlung wurden verdiente Mitglieder geehrt. Karl Geier erhielt für seine 60-jährige Mitgliedschaft eine Ehrenurkunde und ein Geschenk. Alexander Groher und Jörg Tichai wurden für 30 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Für langjährigen aktiven Dienst wurden Harald Saß (10 Jahre), Christoph Maul (20 Jahre) und Alexander Groher (30 Jahre) geehrt.

In seinem Grußwort bezeichnete der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, die Feuerwehr Troschenreuth als eine „sehr wichtige Feuerwehr“. „Was versprochen wurde, wurde eingehalten“, so Nierhoff, in Anspielung auf den Bau der Fahrzeughalle. Er dankte allen Feuerwehrdienstleistenden, die das Ehrenamt hochhalten. Im Rahmen des traditionellen Handschlags nahm Bürgermeister Yannick Hofmann ein neues Mitglied in die aktive Feuerwehr auf. „Wer viel leistet, kann auch viel berichten“, merkte Kreisbrandmeister Daniel Failner in Bezug auf die Tätigkeitsberichte an. Die Feuerwehr Troschenreuth erfülle ihre Aufgaben zuverlässig und mit großer Sorgfalt.

Kassiererin Jacqueline Betzl berichtete von einer stabilen und liquiden finanziellen Lage des Feuerwehrvereins. Aufgrund von Zuschüssen und Zuwendungen an die aktive Wehr sowie der Beteiligung am Neubau wurde jedoch ein leichtes Minus in der Jahresbilanz verzeichnet. Unter anderem wurden neue Parkas für die Jugendfeuerwehr angeschafft und Ausbildungen für die Helfer unterstützt. Für weitere Anschaffungen wurden Rückstellungen gebildet.


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Die zahlreich angereisten Ehrengäste und die Mitglieder hörten bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Troschenreuth viele Zahlen und Daten, aber auch Berichte über Kameradschaft und Zusammenhalt. Ein Thema zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Berichte und Grußworte. 

Ein Jahr voller Einsatz, Engagement und Gemeinschaft – so lässt sich die beeindruckende Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Troschenreuth im vergangenen Jahr zusammenfassen.

Verkehrsunfall THL 4 – Feuerwehr Troschenreuth

In Troschenreuth beginnt im späten Frühling wieder die Zeit der Feste und Feiern. Traditionell starten diese an Fronleichnam mit dem Grillfest der Feuerwehr. Ein umfangreiches Programm erwartet die Besucherinnen und Besucher. Bereits am Vorabend des Feiertags, am Mittwoch, den 18. Juni 2025, beginnt um 20:00 Uhr der mittlerweile über die Region hinaus bekannte Preisschafkopf. Gespielt wird mit kurzem Blatt inklusive Wenz und Geier. Zahlreiche Geld- und Sachpreise warten auf die erfolgreichen Kartler.

"Wenn es einer schafft, dann Ihr!" bescheinigte der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, dem Förderverein der Feuerwehr Troschenreuth und den Aktiven der Wehr anlässlich des symbolischen Spatenstichs für den Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Troschenreuth. Mit dieser Überzeugung des Bürgermeisters im Rücken haben die Troschenreuther den Bau einer Fahrzeughalle begonnen. Bauherr ist nicht die Stadt Pegnitz, sondern der Förderverein selbst. Dies mache zwar manche Verhandlungen einfacher, aber auch manches schwieriger, so der Vorsitzende des Fördervereins, Marco Neubauer in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung, zu der neben Landrat Florian Wiedemann und Bürgermeister Wolfgang Nierhoff zahlreiche Stadträte der Pegnitzer Gemeinschaft, der SPD und der CSU gekommen waren. Auch Vertreter der ausführenden Unternehmen, der Feuerwehrführung von Stadt und Landkreis sowie natürlich die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr waren zu dem kleinen Festakt geladen. Pfarrer Norbert Förster segnete die Baustelle und betete für alle Helfer und Mitwirkende.

Bestes Wetter, drei Blaskapellen und alle Sitzplätze belegt: die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth bewies einmal mehr, dass sie es versteht, Feste erfolgreich zu feiern. Das Fest begann am Vorabend mit einem Preisschafkopf, zu dem sogar Kartler aus Forchheim, Schwandorf und ähnlich weit entfernten Orten anreisten. Den ersten Platz behielten die Troschenreuther aber im Ort, denn Ehrenvorstand Hermann Maul bekam die besten Karten des Abends und siegte mit großem Vorsprung. Das eigentliche Grillfest begann dann nach der Fronleichnamsprozession mit einem Frühschoppen.